Artikel 1: Über die Idee, einen weiteren Vaterblog ins Leben zu rufen – oder warum es hier nichts als die ungeschönte Wahrheit gibt.

Man macht sich ja kein Bild, was alles während der Schwangerschaft und während und nach der Geburt auf die werdenden bzw. frischgebackenen Väter zukommt.

Während beinahe sämtliche Aufmerksamkeit des Umfelds auf die Frau und werdende Mutter fixiert ist, wird der Mann und seine Entwicklung hin zur Vaterrolle nur unzureichend diskutiert und beachtet.

Und selbst wenn das Thema doch einmal Platz findet, dann geht es mir nicht ehrlich genug zu, das Eingemachte bleibt unerwähnt. Dieser tiefgreifende, alles verändernde Einschnitt in unser Leben gehört einmal ganz schonungslos, offen, ehrlich, mitreißend und auch ein Stück vorwarnend beschrieben, so dass sich auch die werdenden Väter auf die neue Funktion einstellen können und sich austauschen können mit Leidensgenossen.

Und sollte an irgendeiner Stelle der Eindruck entstehen, dass die Inhalte hier in welcher Weise auch immer frauenkritisch sein sollten, so ist genau das Gegenteil der Fall. So viel Emanzipation ist 2019 schon zu erwarten, dass man auch einmal schonungslos und ehrlich über Frauen schreiben darf, ohne, dass es unfair wirkt. Ich möchte, sofern sich auch Frauen auf den Vaterblog verirren, euch über meine Sichtweise und Erfahrungen ermutigen – denn es geht – mit welchem Thema auch immer – nicht nur euch so, sondern allen anderen Frauen da draußen auch – sie sprechen nur nicht darüber, sondern betonen gern das Schöne, das Gute, das Wunderbare der Schwangerschaft, Stillzeit und der ersten Babyjahre.

Das gibt es hier auch, aber faktisch, direkt und ehrlich, ohne den Bullshit.

Und in so manchen der nun folgenden Artikel versteckt sich mein trockener, auch mal sarkastischer, schwarzer Humor, ohne den der Blog hier nur halb so lesenswert wäre. Davon bin ich überzeugt.

Und nun viel Spaß beim schmökern, weiterbilden und vorbereiten auf die schönste Zeit Deines Lebens (die, wenn die Hormone Deiner Frau wieder auf ein Normal-Level zurückkehren – SPOILER: und das ist nicht bereits nach der Schwangerschaft wieder der Fall!).

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